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26. AFRICA FESTIVAL (2014)

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LIEBE FREUNDE DES AFRICA FESTIVALS!


Ja, es gibt uns noch. Nach der Überschwemmungskatastrophe im vergangenen Jahr sind wir wieder da und können Sie und Euch auch 2014 wieder zum Africa Festival willkommen heißen. Wir haben im letzten Jahr einen großen finanziellen Verlust erlitten, aber uns schlug, um im Bild zu bleiben, nach der Flutwelle eine riesige Welle der Hilfsbereitschaft entgegen. Viele große und kleine Spenden, das Entgegenkommen vieler Partner, die Unterstützung durch die Stadt Würzburg und den Freistaat Bayern haben dazu beigetragen, den Verlust so zu minimieren, dass wir wieder an den Start gehen können. Allen, die uns geholfen haben, daher an dieser Stelle ein riesengroßes DANKESCHÖN!

 

Wir laden Sie in diesem Jahr zu einer musikalischen Reise durch den afrikanischen Kontinent und seine Inseln ein. Wer eine Reise durch Afrika unternimmt, sollte Neugierde und die Lust, sich auf Neues und Unbekanntes einzulassen, mitbringen. Das gilt auch für unser Programm. Von den 19 Bands und Solisten, die wir in diesem Jahr eingeladen haben, waren 15 noch nie bei uns zu Gast. Es gibt also viel zu entdecken beim 26. Africa Festival. Brechen Sie mit uns auf zu neuen Ufern.

 

Da wir im letzten Jahr unsere ganz speziellen Erfahrungen mit dem Thema (Hoch)Wasser gemacht haben, konnten wir uns davon natürlich nicht ganz lösen. Deshalb stellen wir in diesem Jahr mehrere Musiker von afrikanischen und karibischen Inseln vor. Die Route unseres Insel-Hoppings führt dabei nach Guadeloupe, zu den Kapverden, nach Jamaika, Trinidad and Tobago sowie erstmals auf die Komoren. Auch unsere Ausstellung in der Stadtbücherei mit Fotografien von Rui Camilo, die wir Ihnen sehr ans Herz legen, hat eine Inselgruppe zum Ziel: São Tomé und Principe. Das klingt alles ziemlich exotisch und ist es auch. Seien Sie bereit sich überraschen zu lassen. Wir versprechen Ihnen: Es lohnt sich.

 

Wer in unserem diesjährigen Programm die „ganz großen Namen” vermisst, ja, auf die haben wir diesmal ganz bewusst verzichtet. Ein Festival wie dieses soll und möchte eine breite musikalische Palette präsentieren und vor allem auch neue Ausdrucksformen vorstellen. Deshalb haben wir unsere Fühler nach dem weniger Bekannten und Neuartigen ausgestreckt.

 

Freuen Sie sich auf die großartige junge Sängerin Gasandji, die das Festival eröffnen wird. Wir sind uns sicher, dass sie am Start einer großen Karriere steht. Lassen Sie sich das Garifuna Collective nicht entgehen, das die Tradition des unvergessenen Andy Palacio weiterführt. Seien Sie neugierig wie die afrodeutsche Sängerin Y’akoto, die 2011 eine furiose Premiere bei uns hatte, sich weiter entwickelt hat. Sie wird erstmals die Songs ihrer brandneuen CD präsentieren. Oder feiern Sie eine rauschende karibische Karnevalsparty mit den alten jung gebliebenen Jolly Boys und Calypso Rose. Und seien Sie gespannt auf afrikanische Musik „Made in Würzburg”, wenn Pupkulies & Rebecca  sich mit dem kapverdischen Sänger und Gitarristen Tibau treffen. Und wir sind froh endlich den Senegalesen Cheikh Lô vorstellen zu können, der schon lange auf unserer Wunschliste stand.

 

Der Fernsehsender ARTE ist erneut Medienpartner des Africa Festivals. Auch in diesem Jahr überträgt „ARTE Concert” unter concert.arte.tv die wichtigsten Konzerte des Festivals.

 

Auf dem Festivalgelände wird es ein paar Veränderungen geben, aber Sie werden deshalb auf Bewährtes nicht verzichten müssen. Im ARTE Kinozelt können Sie sich unter anderem zu einer Reise auf die Inseln Afrikas inspirieren lassen. Wir werden wieder ein Kinderprogramm präsentieren und im großen Basar können Sie afrikanisches Kunsthandwerk, Mode und vieles mehr entdecken.

 

 

Wir freuen uns auf Sie als neugierige „Passagiere” bei unserer Reise durch Afrika.

 

Ihr Afro Project Team

 

 

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DONNERSTAG, 29. MAI 2014:

GASANDJI

DER FESTIVAL GEHEIMTIPP 

Gasandji - das ist ein neuer Name in der afrikanischen Musikszene. Die junge modebewusste Dame mit dem markanten Haardutt auf dem kahlen Kopf  stammt aus der Demokratischen Republik Kongo, lebt aber schon lange in Paris. Ihr Name bedeutet: Die, die Bewusstsein schafft. Und das tut sie mit ihrer betörenden Stimme und ihren filigranen Songs. Die Tradition ihrer Heimat verschmilzt darin mit Soul, Pop, Reggae und einer Prise Jazz zu einem urbanen Stil, der seine Herkunft nicht verleugnet. Im September 2013 erschien ihre erste CD. In Frankreich steht sie neben Stars wie Lokua Kanza, Erykah Badu, Keziah Jones oder Rokia Traore auf einer Stufe. In diesem Jahr kommt sie erstmals nach Deutschland. Wer ihrem Charme und ihrer Magie nicht verfällt, ist selbst schuld. Gasandji ist der große (Geheim)Tipp des diesjährigen Festivals.

 

FATOUMATA DIAWARA

FOLK-POETIN AUS MALI

Seit sie 2011 ihr Debütalbum “Fatou” veröffentlicht hat, zeigt ihre Popularitätskurve stetig nach oben. Warum dies so ist, zeigte sie bereits beim 25. Africa Festival auf der Offenen Bühne. Als sie vom ganzen Ausmaß der Überschwemmungskatastrophe erfuhr, erklärte sich die mit dem Festival Award 2013 ausgezeichnete Songpoetin aus Dankbarkeit spontan bereit ein weiteres Mal in Würzburg zu spielen. Die Komponistin, Sängerin, Tänzerin, Gitarristin ist auf der Bühne ein Genuss für Augen und Ohren. Aber auch inhaltlich hat die Kämpferin und Botschafterin für Frieden, Freiheit, Gerechtigkeit und Frauenrechte eine ganze Menge mitzuteilen.

 

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FREITAG, 30. MAI 2014:

MAYRA ANDRADE

WORLD POP VON DEN KAPVERDEN

Die Sängerin und Komponistin Mayra Andrade gehört zur jungen Generation kapverdischer Musiker, die in der Gefolgschaft von Cesaria Evora die Musik dieser Inselgruppe neu in den Blickpunkt gerückt haben. Auf der Basis der traditionellen Wurzeln haben sie sich neuen Einflüssen wie Pop und Chanson geöffnet. 2006 präsentierte das Africa Festival die damals 22-Jährige zum ersten Mal. Damals noch sehr traditionsorientiert hat sie sich zwischenzeitlich stilistisch geöffnet und bezeichnet ihr neues Album „Lovely Difficult“ als „kapverdische Popmusik“, ohne dabei ihre Herkunft zu verleugnen. Die inzwischen 28-Jährige singt in Französisch, Englisch, Portugiesisch und Kreolisch und gehört heute zu den wichtigsten Stimmen der Kapverden.

 

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GARIFUNA COLLECTIVE

DER RHYTHMUS VON BELIZE

Fünf Jahre nach dem Tod des legendären Andy Palacio setzt dessen frühere Begleitband, das Garifuna Collective, dessen musikalische Mission fort und führt sie in die Zukunft. Palacio, der 2007 ein denkwürdiges Konzert beim Africa Festival gab, hatte sich zum Ziel gesetzt, die Musik des zentralamerikanischen Zwergstaates Belize dem Vergessen zu entreißen und einem breiten Publikum bekannt zu machen. Kurz nachdem seine CD „Watina“ erschien, verstarb Andy Palacio 2008 an einem Herzinfarkt. Es dauerte fünf Jahre, bis seine früheren Mitmusiker sich von dem Schock erholt hatten und 2013 mit dem Album „Ayo“ in veränderter Besetzung wieder aktiv wurden. Jetzt sind sie wieder da und das Kollektiv aus Männern und Frauen zeigt, dass die Garifuna-Musik nichts von ihrer Anziehungskraft verloren hat. Treibende, mit traditionellen Trommeln gespielte Rhythmen, intensive Call and Response-Gesänge und allerlei besaitetes Instrumentarium sorgen für ein ansteckendes Konglomerat, das tief aus der Geschichte Afrikas schöpft.

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SAMSTAG, 31. MAI 2014:

THE JOLLY BOYS

POP GOES MENTO

The Jolly Boys sind eine Musikgruppe aus Port Antonio in Jamaika. Seit gut 60 Jahren spielt die noch heute originalbesetzte Band, den Mento, die traditionelle Folkloremusik Jamaikas. Ein Musikstil der als Vorläufer von Ska und Reggae gilt. Die wichtigsten Mento-Instrumente sind Banjo, Gitarre, Maracas, Bongos und die Rumba-Box (eine Art Cajon). Nach einer langen und bewegten Karriere wurden sie 2009 von Produzent Jon Baker neu entdeckt, der sie ein Album mit bekannten Rock-Hits im Mento Sound aufnehmen ließ, was sie schlagartig wieder ins Rampenlicht brachte. Wer wissen will wie Rehab von Amy Winehouse, Riders on the Storm von den Doors oder Ring of Fire von Johnny Cash klingen, wenn sie durch die Mento-Mühle gedreht werden, muss sich diese jung gebliebenen alten Herren anhören. Partyfaktor eins mit Stern!

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CALYPSO ROSE

DIE KÖNIGIN DES CALYPSO

Wenn Calypso Rose aus dem karibischen Inselstaat Trinidad and Tobago über die Bühne tänzelt und mit dem Publikum ihre Späße treibt, merkt man ihr ihre 74 Jahre nicht an. Dann entwickelt sie eine unwiderstehliche Energie und Power und wickelt ihre Zuhörer mit einem breiten Grinsen in Sekundenschnelle um den Finger. Die Calypso-Queen, die an die 800 Songs verfasst und  25 Alben aufgenommen hat, versprüht Charme und Charisma, denen man nur schwer widerstehen kann. Sie ist eine wahre Botschafterin der karibischen Musik und gilt in ihrer Heimat als die „Königin des Calypso”. Das Showtalent entführt mit seiner heißen Calypso-Party mitten hinein in den karibischen Karneval.

 

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SONNTAG, 1. JUNI 2014:

Y'AKOTO

JAZZY AFRO-SOUL

Die afrodeutsche Sängerin Y'akoto sorgte 2011 mit ihrem Debutalbum „Baby Blues" für Furore und begeisterte mit ihrem angejazzten Afro-Soul das Publikum beim Africa Festival. Die Tochter eines Ghanaers und einer Deutschen wurde in Hamburg geboren, verbrachte aber mit ihren Eltern einen Großteil ihrer Jugend in afrikanischen Ländern wie Ghana, Togo, Kamerun, Tschad und Niger. So wurde sie zu einer Wandlerin zwischen den Welten und das schlägt sich auch in ihrer Musik nieder, die sich aus den verschiedensten Quellen speist. Rastlos pendelt sie zwischen den Stilen und formt sie zu einer neuen Einheit. Nichts scheint ihr fremd zu sein, schon gar nicht kennt sie musikalische Berührungsängste. Pop, Jazz und Soul kombiniert mit einem deutlichen Afro-Approach fügt sie zu einem eigenen, individuellen Stil zusammen. Dazu kommt ihre ausgeprägte Bühnenpräsenz. Zum Africa Festival wird Y'akoto ihre nagelneue CD mitbringen, die im Frühjahr 2014 erscheint.

 

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CHEIKH LO

SALSA MEETS MBALAX

Der Sänger und Gitarrist Cheikh Lo stammt aus der Kleinstadt Bobo Dioulasso in Burkina Faso nahe der malischen Grenze. Der Sohn senegalesischer Eltern, der 1978 nach Dakar ging, lässt sich musikalisch nur schwer einordnen. Aufgewachsen mit kubanischem Son und Salsa, fügte er seiner Musik schon bald senegalesischen Mbalax, Wassoulou-Musik aus Mali, aber auch panafrikanische Stile wie Highlife, Funk und Afropop hinzu. Diesem ekstatisch groovenden Gebräu ist der Mann mit den eindrucksvollen Dreadlocks bis heute treu geblieben. Neben Youssou N’Dour ist er eine der wichtigsten Stimmen des Senegal. Und endlich ist es gelungen, ihn auch einmal zum Africa Festival zu holen.

 

 
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Donnerstag, 29. Mai 2014:

BIBOUL DAROUICHE & SOLEIL BANTU

JAZZY AFROBEAT

Der aus Kamerun stammende Percussionist und Sänger Biboul Darouiche und seine Band  Soleil Bantu reichern polyrhythmischen Afrobeat und Afrojazz mit einer würzigen Brise Rap und Pop an. Sowohl Darouiche selbst, als auch Drummer Christian Lettner, Gitarrist Martin Scales und Keyboarder Michael Hornek gehören zu Klaus Doldingers legendärer Band Passport. Den versierten Musikern geht der rasante Stilmix locker von der Hand und sorgt beim Publikum schnell für gute Laune.

 

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NOMSA MAZWAI

RISING STAR FROM JO’BURG

Der südafrikanischen Sängerin Nomsa Mazwai wird in ihrer Heimat eine große Zukunft prophezeit. Sie stammt aus Johannesburg und wuchs in Soweto auf. Musikalisch hat sie schon einen ganz eigenen Stil gefunden, in dem sie ihre poetischen Texte mit Elementen aus klassischem Jazz, Drum & Bass, Neo Soul, elektronischen Klängen und afrikanischen Rhythmen  begleitet. Obwohl noch am Anfang ihrer Karriere wurde ihre erste CD bereits mit dem südafrikanischen Preis als bestes afrikanisches Alternative-Album ausgezeichnet.

 

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Freitag, 30. Mai 2014:

MALAIKA KANZA

YOUNG VOICE FROM CONGO

Malaika Kanza aus der Demokratischen Republik Kongo hat in der Band ihres berühmten Vaters Lokua Kanza, einem beliebten Stammgast beim Afrika Festival, erste musikalische Erfahrungen gesammelt. Jetzt beginnt sie mit ihrer außergewöhnlichen Stimme ihre Karriere auf eigene Füße zu stellen. Sie bewegt sich musikalisch auf den Spuren ihres Vaters, lässt aber bereits auch deutlich eigene Wege erkennen.

 

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DEBADEMBA

MANDINGUE MEETS BLUES

Debademba bedeutet in der Sprache der Bambara „Große Familie”. Im Mittelpunkt dieser ­Familie stehen der virtuose Gitarrist Abdoulaye Traoré aus Burkina Faso und der ausdrucksstarke Sänger Mohamed Diaby. Das Duo kennt keine Berührungsängste und deshalb finden sich in ihren Songs Mandingue-Strukturen und arabische Einflüsse ebenso wie rockige und bluesige Töne. Erstaunlich, dass bei dieser Vielfalt musikalischer Einflüsse dichte und homogene Songs entstehen, die den Hörer sofort in den Bann ziehen.

 

FM LAETI

SUNNY SONGS FROM GUADELOUPE

Die Sängerin von der Karibikinsel Guadeloupe hätte eigentlich schon beim 25. Africa Festival auftreten sollen, doch fiel ihr geplantes Konzert buchstäblich ins (Hoch)Wasser. Schon als Jugendliche kam sie mit Musik in Berührung, denn ihr Vater trommelte bei den Zouk-Pionieren Kassav. Ihre Songs zeichnen sich durch einen unwiderstehlichen Melodienreichtum und eine fröhliche Leichtigkeit aus. Bestes Beispiel: Ihr Hit „Rise in the Sun”, der die Sonne musikalisch scheinen lässt.

 

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Samstag, 31. Mai 2014:

MOUNAWAR

FUNK AND MORE FROM COMORE ISLANDS

Mit dem Sänger und Gitarristen Mounawar ist zum ersten Mal ein Musiker von den Komoren zu Gast beim Africa Festival. Die Inselgruppe bildet einen kleinen Staat im Indischen Ozean zwischen Mozambique und Madagaskar. Hört man Mounawars eigenwillige Musik, könnte man schnell zu dem Schluss kommen: Auf den Komoren geht der Funk ab. Daneben beherrscht Mounawar aber auch ruhige Töne und neben seinem akzentuierten Gitarrenspiel fasziniert seine eigenwillige Stimme. Seine Texte singt er in der vom Kisuaheli abgeleiteten Landessprache Comoro.

 

LA CARAVANE DU MAGHREB

GNAWA MEETS FLAMENCO

Die musikalische Karawane zieht schon seit über 13 Jahren mit ihrer rituellen Gnawa-Musik durch die Lande. Zu den traditionellen Instrumenten wie Gimbri, Oud und den ­Metallkastagnetten fügen sie Akkordeon und Gitarre hinzu. Die Gnawa sind eine ethnische Minderheit in Marokko, deren Vorfahren Sklaven aus westafrikanischen Ländern waren, die gewaltsam verschleppt und verkauft wurden. In ihrer Musik werden auch die Ursprünge des Flamenco offengelegt.

 

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LINDIGO

MALOYA POWER FROM LA RÉUNION

Das Musikerkollektiv von der Insel La Réunion führt die traditionelle Maloya-Musik mit ihren treibenden Rhythmen in die Neuzeit. Der Maloya geht auf afrikanische Sklaven zurück, die auf die Insel verschleppt wurden, um bei der Zuckerrohrernte ausgebeutet zu werden. Der „Blues von Réunion” wurde erst in den 1970er Jahren wiederentdeckt. Im Mittelpunkt stehen traditionelle Percussionsinstrumente wie Rasseln und Trommeln.

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Sonntag, 1. Juni 2014:

PUPKULIES & REBECCA
FEATS. TIBAU

WÜRZBURG MEETS CAPE VERDE

Das ist mal was Neues: Afrikanische Musik aus Würzburg. Das Electronic-Duo Pupkulies und Rebecca ist eigentlich in einer anderen musikalischen Szene zu Hause. Doch jetzt haben sich die beiden mit dem kapverdischen Sänger, Gitarristen und Komponisten Tibau Tavares zusammengetan und siehe da, die beiden Welten aus Chanson, House und Pop sowie den kapverdischen Folksongs fügen sich nahtlos zusammen: Weltmusik, die keine Grenzen kennt.

 

ERIK ALIANA

SONGWRITER FROM CAMEROON

Der Sänger und Gitarrist Erik Aliana stammt aus einer ländlichen Gegend im Norden Kameruns. Schon in jungen Jahren kam er in Kontakt zur urbanen Kultur der Hauptstadt Yaounde, wo er zur Schule ging. 1999 gründete er seine Band Korongo Jam, mit der er heute noch zusammenspielt. Ihr Markenzeichen sind luftig-leichte Songs mit ansteckenden Melodien.

 

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NEUZA

NEW VOICE FROM CAPE VERDE

Die Sängerin Neuza stammt von der kapverdischen Vulkaninsel Fogo. Ihre Mutter, eine bekannte Sängerin, starb als Neuza sechs Jahre alt war. Um Arbeit zu finden, ging sie in die Hauptstadt Praia, wo sie in einem Musikrestaurant als Bedienung tätig war. Dort trat sie immer wieder spontan auf und wurde von einem Produzenten entdeckt, der von ihrer kristallklaren Stimme begeistert war. 2013 erschien ihre erste CD „Flor de Bila” die sowohl auf den Kapverden als auch in Portugal ein großer Erfolg war.

 

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