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RAHMENPROGRAMM 33. AFRICA FESTIVAL

11:00 - 23:00 Uhr

BASAR UND ESSENSSTÄNDE

 

11:00-18:00 Uhr

SOZIALE UND INNOVATIVE PROJEKTE

 

12:45 Uhr

FASHION SHOW MADAME RAMA MIT DJ HI JOHN

 

13:15 Uhr

IBU DER GESCHICHTENERZÄHLER

 

14:00 Uhr

LÚCIA de CARVALHO

 

17:00 Uhr

ERÖFFNUNG OB DER STADT FÜR GÄSTE UND INTERESSIERTE

 

18:00 Uhr

MAREMA

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20:30 Uhr

ARTE FILMPROGRAMM

 

21:30 Uhr

DJANE UKAI

11:00 - 23:00 Uhr

BASAR UND ESSENSSTÄNDE

 

11:00-18:00 Uhr

SOZIALE UND INNOVATIVE PROJEKTE

 

12:45 Uhr

FASHION SHOW MADAME RAMA MIT DJ UKAI

 

13:15 Uhr

IBU DER GESCHICHTENERZÄHLER

 

14:00 Uhr

SITI & THE BAND

 

15:30 Uhr

DER GELANGWEILTE KÖNIG (Mitmachkonzert für Kinder)

 

17:00 Uhr

FAFA RUFFINO

 

18:30 Uhr

FASHION SHOW MADAME RAMA DJ MISTA WALLIZZ

 

20:30 Uhr

ARTE FILMPROGRAMM

 

21:30 Uhr

DJ MISTA WALLIZZ

11:00 - 23:00 Uhr

BASAR UND ESSENSSTÄNDE

 

11:00-18:00 Uhr

SOZIALE UND INNOVATIVE PROJEKTE

 

12:45 Uhr

FASHION SHOW MADAME RAMA MIT DJ MISTA WALLIZZ

 

13:15 Uhr

IBU DER GESCHICHTENERZÄHLER

 

14:00 Uhr

AMIRA KHEIR

 

15:30 Uhr

DER GELANGWEILTE KÖNIG (Mitmachkonzert für Kinder)

 

17:00 Uhr

AMI WARNING & BAND

 

18:30 Uhr

FAHION SHOW MADAME RAMA MIT DJ FREEGAH

 

20:30 Uhr

ARTE FILMPROGRAMM

 

21:30 Uhr

DJ FREEGAH

11:00 - 23:00 Uhr

BASAR UND ESSENSSTÄNDE

 

11:00-18:00 Uhr

SOZIALE UND INNOVATIVE PROJEKTE

 

12:45 Uhr

FASHION SHOW MADAME RAMA MIT DJ FREEGAH

 

13:15 Uhr

IBU DER GESCHICHTENERZÄHLER

 

14:00 Uhr

LEILA AKINYI

 

15:30 Uhr

DER GELANGWEILTE KÖNIG (Mitmachkonzert für Kinder)

 

17:00 Uhr

TREESHA

 

18:30 Uhr

FASHION SHOW MADAME RAMA MIT DJ HI JOHN

 

20:30 Uhr

ARTE FILMPROGRAMM

 

21:30 Uhr

DJ HI JOHN

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(Programmänderungen jederzeit vorbehalten)

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Königreiche Afrika

FOTOAUSSTELLUNG - KÖNIGREICHE IN AFRIKA

Die Ausstellung zeigt Fotos von Königreichen in Ghana, Nigeria, Uganda, der Republik Kongo, Kamerun und Swaziland. Die Fotos wurden von den international bekannten Fotografen Carol Beckwith und Angela Fisher während ihrer 40 jährigen Reise durch Afrika gemacht.

Ein Teil der Bilder wurde auch in ihren zwei letzten Büchern „African Twilight“ veröffentlicht. Die Ausstellung besteht aus 26 Farbfotos und wird in der Universität Würzburg (Sanderring 2, 97070 Würzburg) vom 13. Mai bis 29. Juli 2022 gezeigt (Öffnungszeiten: Mo-Fr 08:00 bis 20:00 Uhr und Samstag von 10:00 bis 18:00 Uhr).

 

Foto: © Carol Beckwith und Angela Fisher

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FASHION MADE IN AFRICA

Die Modeschöpferin Rama Diaw aus Saint Louis (Senegal) entwirft seit einigen Jahren moderne afrikanische Mode und Accessoires und verwendet hierbei einheimische Techniken und Materialen wie Batik und Indigostoffe. Alle Materialen, die sie verwendet, werden im Senegal, Mauretanien und Mali eingekauft. Aus ihrer Leidenschaft für Mode ist die Vereinigung „Aissaitou“ entstanden, die benachteiligte Schneiderinnen, Näherinnen und Stofffärberinnen auf dem Lande zusammenbringt und für Arbeit sorgt. Zur Unterstützung dieses Projektes stellt Afro Project wieder ein kostenloses Zelt mit Laufsteg zur Verfügung und organisiert eine Modenschau mit den Kreationen von Madame Rama. 

Durch die Kombination von afrikanischem Wax (einem modernen Material) und Rabal (einem traditionellen Stoff) verbindet Diaw die Einfachheit der Formen und die Robustheit des Materials miteinander. Senegalesische und afrikanische Frauen sind feinsinnig und beharrlich. Mit ihrer neuen Modenschau „PERSEVERANCE” (Beharrlichkeit) will Madame Rama den Stellenwert der afrikanischen Frauen in der Gesellschaft betonen. 

 

Die Modenschau vor dem Zelt von Madame Rama findet Donnerstag um 12:45 Uhr Freitag, Samstag und Sonntag um 12:45 Uhr und um 18:30 Uhr statt. 

 

Foto: © Bugs Steffen

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KINDERPROGRAMM

Das Kinderprogramm ist ein fester Bestandteil des Africa Festivals. Der Autor und Musiker Ibrahima Ndiaye aus dem Senegal versteht es einzigartig sein junges Publikum mit einer Mischung aus traditioneller Erzählkunst, Pantomime, Perkussion, Tanz und Gesang zu begeistern. Diesmal erzählt er wieder Geschichten aus Afrika von heute und gestern für morgen. Mit dabei sind Erzählungen und schwarze Weisheiten seiner Großmutter für Groß und Klein. Täglich auf der neuen offenen Bühne um 13:15 Uhr.

Foto: © Bugs Steffen

Das afrikanische Künstlerensemble Adesa aus Ghana bringt die Kinder zum Staunen. In diesem Jahr werden sie Freitag, Samstag und Sonntag um 15:30 Uhr das Theaterstück „der gelangweilte König“ auf der neuen offenen Bühne vorführen.

 

Helle Aufregung im ghanaischen Fischerdorf Kokrobite!

Dem König, Nana Ansong der Dritte, ist es seltsamer Weise einfach nur langweilig. Mit vereinten Kräften versuchen die Tiere des Dschungels, der Steppe und des Regenwaldes den König mit ihren Liedern, Tänzen und lustigen Streichen zu erfreuen.

Wird es ihnen gelingen? Anhand von zahlreichen Fabeln, überliefert u.a. von den Griots aus Ghana, erzählt und spielt das Ensemble Adesa in diesem Mitmachtheater, mit sehr viel Humor und Einfühlungsvermögen, die Geschichte vom gelangweilten König.

Mit Musik, Tanz, bunten Kostümen und Masken, Akrobatik und Jonglage wird dieses Märchen verständlich und lebendig in Szene gesetzt. Somit wird ein Stück afrikanischer Lebensfreude und Lebensweisheit für Kinder fühlbar vermittelt und näher gebracht.

Die Kompositionen des Ensemble ADESA symbolisieren musikalisch verschiedene Tierstimmen und versetzen die Kinder in die mystische, spannende und weise Welt der traditionellen Könige.

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BASAR UND KULINARISCHES

Der Basar hat wieder einiges zu bieten: u. a. afrikanische Musikinstrumente und CDs mit traditioneller und moderner afrikanischer Musik. Zudem sorgen außergewöhnliche Kleider und Stoffe, Schmuck sowie Skulpturen, traditionelle Masken, Kunst- und Gebrauchsgegenstände für Begeisterung. Um sich kulinarisch verwöhnen lassen zu können, hält der Essensbereich von Donnerstag bis Sonntag (11:00 – 23:00 Uhr) afrikanische und orientalische Köstlichkeiten für Sie bereit. In diesem Jahr können Sie unter anderem Speisen aus dem Senegal, Äthiopien, Marokko, Sansibar und Kamerun genießen.

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"STIFTUNG AFRICA FESTIVAL" & MAMA AFRIKA E.V.

Mama Afrika ist ein gemeinnützig anerkannter deutsch-afrikanischer Verein. Hauptziel des Vereins ist der Kampf gegen die weibliche Genitalverstümmelung. In den letzten Jahren war es dem Verein möglich einen Kindergarten in Cancan (Guinea) fertig zu stellen. Dies ist in Guinea besonders wichtig, da leider 90 % der Frauen genitalverstümmelt sind. Das nächste Ziel war die Gründung einer Schule, in der unter anderem die Eltern und auch die Kinder über die Folgen der weiblichen Genitalverstümmelung aufgeklärt werden. 

 

Die Schule ist inzwischen mit der Unterstützung der „Stiftung Africa Festival“ fertig gestellt worden. Die Stiftung bedankt sich bei dem international anerkannten und mehrfach ausgezeichneten Architekten Francis Kéré aus Burkina Faso, der die Pläne für die Schule kostenlos zu Verfügung gestellt hat. 

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DAS AFRICA FESTIVAL IM PRESSEFOTO

Das Internationale Africa Festival hat auch seine Resonanz in den Würzburger Tageszeitungen gefunden. Die Fotografen Hans Heer, Theresa Ruppert, Norbert Schwarzott und Thomas Obermeier haben das Festival Jahr für Jahr in ausdrucksstarken Bildern in der Main Post und dem Volksblatt dokumentiert. Eine Auswahl ihrer besten Fotografien werden noch einmal in einer zweiteiligen Ausstellung in der Stadtbücherei und der Burse im Studentenwerk großformatig präsentiert. Die Ausstellung ist vom 29. April bis 17. Juni 2022 zu sehen. Der Eintritt ist kostenlos. Alle Fotos der Ausstellung sind zu erwerben. Der Erlös geht an die „Africa Festival Stiftung“.

Photo: © Norbert Schwarzott

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ORIGINAL AUSSTELLUNGSFOTOS ZU ERWERBEN!

 

 

Auch in diesem Jahr sind noch Fotos aus den vielfältigen und spannenden Ausstellungen des Internationalen Africa Festivals für einen guten Zweck zu erwerben. Alle Fotos werden im Eingangsbereich des Festivals ausgestellt und können bei Interesse sofort mitgenommen werden. Die großformatigen Fotos sind entweder gerahmt oder auf Alu Dipond aufgezogen und liegen preislich bei einem Einzelbild zwischen 150,– und 250,– Euro. Bei Interesse melden Sie sich bitte am Informationsstand. Der Erlös geht an die „Stiftung Africa Festival“, die bisher die Musikschule „Amadu Bansang Jobarteh“ in Gambia und die Schule von „Mama Afrika“ in Guinea unterstützt hat. Beide Schulprojekte wurden von zwei engagierten Afrikanerinnen gegründet, die wir schon lange kennen. Dies ist eine Grundlage dafür, dass die beiden Projekte bis jetzt so erfolgreich sind. Die Stiftung hat diese beiden Schulen in Westafrika ausgewählt und gefördert, da Bildung in Afrika die beste Waffe gegen Unwissenheit, Intoleranz und Armut ist. 

Photo: © Mario Gerth

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AFRIKA IM GLOBALEN WANDEL

Im Fokus der diesjährigen Ausstellung der Universität Würzburg stehen Fragen rund um den Globalen Wandel. Forscherinnen und Forscher informieren dabei über den Klimawandel, knappe Ressourcen, Migration und die Rückgabe von afrikanischen Kulturgütern. Auch geht es um die Frage, ob neue Verfahren aus der Fernerkundung dabei helfen können, Menschen in Westafrika besser an den Klimawandels anzupassen? Lassen sich Drohnen für den effizienten Transport von Hilfsgütern auf dem afrikanischen Kontinent einsetzen? Foto: © Universität Würzburg und Carol Beckwith und Angela Fisher

Gedenkbüste der Königsmutter Iyoba

Nigeria, Königreich Benin

(Britisches Museum)

Bronzearbeiten aus dem Königreich Benin

(Britisches Museum)

Bronzetafel mit der Darstellung von Edo

Kriegern, Benin-Stadt, Nigeria

(Britisches Museum)

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SOZIALE UND INNOVATIVE PROJEKTE

Das 33. Internationale Africa Festival wird wieder soziale und innovative Projekte sowie Printmedien präsentieren. Das Start-up-Unternehmen „Africa GreenTec“ wird mit ihrem Solartainer® vor Ort sein und unter anderem vorstellen, wie sie Stromversorgung vor allem in abgelegenen ländlichen Regionen in Afrika aufbauen. Der „Freundeskreis Ombili“ wird wieder über sein Projekt mit den Buschmännern in Namibia informieren. Der gemeinnützige Verein „Agerto“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, Jugendlichen aus sozial schwachen Verhältnissen eine hochwertige Berufsausbildung zu ermöglichen. Ebenfalls wird die Organisation „Ein Dollar Brille“ vertreten sein, sie möchten erreichen, dass es eine kontinuierliche und unabhängige augenoptische Grundversorgung in Entwicklungsländern gibt. Das „Erden Project“ leistet einen wichtigen Beitrag im Kampf gegen den Klimawandel in dem sie versuchen so viele Bäume wie möglich in Afrika zu pflanzen. Der Verein „Take a Maleika“ möchte vor allem jungen Frauen und Müttern ermöglichen ein unabhängiges Leben zu bestreiten, indem er ihnen die Möglichkeit bietet, arbeiten zu gehen. „Ärzte ohne Grenzen“ wird auch wieder vor Ort einen Stand betreiben. Des Weiteren werden das afrikanische Printmagazin LoNam und die taz, die das Festival präsentieren, mit einem Infostand vor Ort sein. Die Informationsstände sind täglich von 11-18 Uhr geöffnet.

Platz der Initiativen 11-18 Uhr

 

 

 

 

 

 

 

AFRICA GREENTEC

Das Sozialunternehmen Africa GreenTec (AGT) entwickelt, baut, liefert und betreibt ImpactSites. Mit Produkten wie dem leistungsstarken Solartainer® setzt AGT auf Solarenergie, die sinnvollste und zugleich sauberste Energiequelle in Afrika. AGT befähigt die Menschen, durch nachhaltige Energielösungen mehr Selbstbestimmung und Wachstum zu erreichen. Foto: © Africa GreenTec

Platz der Initiativen 11-18 Uhr

 

 

AGERTO

AGERTO e.V. ist ein gemeinnütziger Verein. Er unterstützt und arbeitet mit der Nichtregierungsorganisation AGERTO für eine nachhaltige positive Entwicklung in Togo zusammen. Die Unterstützung besteht darin, neue und gebrauchte Werkzeuge, Nähmaschinen und ähnliches zu sammeln, die unentbehrlich für die Ausbildung der Jugendlichen in den Zentren der NGO AGERTO sind. Die Vision der NGO AGERTO in Togo ist, Jugendlichen aus sozial schwachen Verhältnissen eine hochwertige Berufsausbildung und eine verantwortungsvolle Erziehung zu ermöglichen. Foto: © Agerto e. V.

Platz der Initiativen 11-18 Uhr

 

 

ÄRZTE OHNE GRENZEN

Médecins Sans Frontières wurde 1971 von einer Gruppe französischer Ärzt*innen und Journalist*innen als eine private, regierungsunabhängige humanitäre Organisation gegründet. Sie machten sich zur Aufgabe, in Krisen- oder Konfliktgebieten unabhängig von religiösen, ethnischen oder politischen Inter­essen medizinische Nothilfe zu leisten. Um diese Unabhängigkeit zu bewahren, finanziert sich Ärzte ohne Grenzen überwiegend aus privaten Spenden. Für ihre Arbeit wurde die Organisation 1999 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Ärzte ohne Grenzen leistet weltweit in mehr als 70 Ländern medizinische Nothilfe. Die meisten der Hilfsprojekte sind zur Zeit in Afrika. Foto: © Ärzte ohne Grenzen

SOZIALE UND INNOVATIVE PROJEKTE 11 - 18 Uhr

 

 

 

 

 

 

EINDOLLARBRILLE

Millionen von Menschen leiden unter einer behebbaren Fehlsichtigkeit, können sich aber keine Brille leisten. Die Organisation EinDollarBrille hat die Lösung: eine leichte, stabile und kostengünstige Brille, die von lokalen Fachkräften auf einer einfachen Biegemaschine hergestellt wird. Das Ziel: eine kontinuierliche und unabhängige augenoptische Grundversorgung in Entwicklungsländern. In Afrika ist die Organisation in Malawi, Burkina Faso und Kenia vertreten. Foto: © EinDollarBrille

Platz der Initiativen 11-18 Uhr

 

 

 

 

ERDEN PROJECT

Mit jedem gekauften Armband, verspricht Anthony Gschwender, Gründer des Projekts, werden zehn Mangrovenbäume in Afrika gepflanzt, realisiert durch Partnerorganisationen vor Ort. Das ästhetische Bändchen hat es in sich, verbessert das Weltklima, schafft neue Lebensräume für Tiere und lässt Arbeitsplätze für die ansässige Bevölkerung entstehen. Beim Kauf erhält man zusätzlich einen QR-Code, den man aufbewahren sollte, da der innovative 27-Jährige eine App in Planung hat, mit der es unter anderem möglich sein wird, die Bäume zu lokalisieren. Foto: © Erden Project

Platz der Initiativen 11-18 Uhr

 

 

 

 

OMBILI

Eine der ältesten Volksgruppen der Menschheit, die SAN – auch Buschleute genannt – ist, ihrer Wurzeln und ihres natürlichen Lebensraumes beraubt, in größter Gefahr, ihre kulturelle und soziale Identität zu verlieren. Seit es Menschen in Afrika gibt, leben sie als Jäger und Sammler. Sie waren nie sesshaft aber immer friedfertig und so leichte Opfer von Vertreibung und Missachtung. Nur der behutsame Versuch ihnen zu helfen sich die Grundlagen eines sesshaften Lebens zu erschließen und ihre Kinder an Bildung heran zu führen, ermöglicht den SAN ihre Kultur und ihre Tradition zu bewahren. Dieser Aufgabe widmet sich die OMBILI-Stiftung in der Nähe von Tsumeb. Foto: © Manfred Matthies

Platz der Initiativen 11-18 Uhr

 

 

TAKE A MALAIKA E.V.

Take a Malaika unterstützt Frauen und Familien aus sozial und wirtschaftlich schwierigen Verhältnissen mit einem Nähprojekt in Arusha Tansania. Die meist alleinerziehenden Frauen erhalten vom Verein einen monatlichen Lohn der einen wichtigen Beitrag für ihren Lebensunterhalt darstellt. Diese Anerkennung ihrer Leistung stärkt die Motivation und steigert das Selbstbewusstsein der Frauen. Die Frauen erhalten ebenfalls wöchentliche Business-Schulungen und können vom Verein einem Mikrokredit erhalten, der sie bei ihrem Weg in die Selbständigkeit unterstützt. Foto: © Tanja Schmitt-Kupcik

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Gesichter des Sahel

DIE GROSSE GRÜNE MAUER - EIN NEUES WELTWUNDER

Die Sahelzone, die Region südlich der Sahara vom Atlantik bis zum roten Meer, leidet am meisten unter dem Klimawandel in Afrika. Sie erstreckt sich von Senegal, Mali, Burkina Faso bis nach Äthiopien und Dschibuti. Große Trockenheit und eine Ausbreitung der Wüste sind die Folgen des Klimawandels. Zwei Drittel des Landes sind bereits zerstört, was zu Nahrungsmittelknappheit, Migration und bewaffneten Konflikten in der Region führt. Hinzu kommt eine große Bevölkerungsexplosion. So ist z.B. die Geburtenrate im Niger mit sieben Kindern pro Frau am höchsten in ganz Afrika. Deshalb entscheiden sich viele junge Leute, den Sahel verlassen und sich auf den gefährlichen Weg nach Europa zu machen. 

Im Jahr 2007 startete deshalb die Afrikanische Union (AU) die Idee der „Großen Grünen Mauer“. Es soll dabei eine grüne Mauer von Bäumen und Sträuchern auf einer Länge von 8000 km von Senegal bis Dschibuti entstehen, um der Desertifikation Einhalt zu gebieten. Wenn das große Wunderwerk vollendet ist, wird es die längste lebende Struktur auf der Erde sein. Es geht dabei jedoch um mehr als Bäume zu pflanzen. Es geht darum, das zerstörte Ökosystem wieder aufzubauen und die Lebensgrundlage und die Ökonomie von Dörfern und Gemeinden zu verbessern.

Die ersten Ergebnisse sind erfolgversprechend: Im Senegal wurden bereits 1,4 Millionen Bäume gepflanzt und 25.000 Hektar Land wieder hergestellt. In Äthiopien wurden 242 Millionen Bäume gepflanzt und 15 Millionen Hektar Land wieder fruchtbar gemacht, sowie in Nigeria 5 Millionen Hektar Land rekultiviert. 

Das Africa Festival unterstützt dieses dringend notwendige Projekt und zeigt deshalb im ARTE Open Air Kino den Film „The Great Green Wall“ mit der Aktivistin und Musikerin Inna Modja aus Mali, die 2018 auf dem Festival gespielt hat. Des Weiteren haben wir Musiker aus der Sahelzone (Senegal, Mali, Sudan) eingeladen, um ein Bewusstsein für die Probleme dieser Region zu schaffen. 

Foto: © Mario Gerth

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ARTE OPEN AIR KINO

ARTE FILMPROGRAMM @ Africa Festival 2022

 

Der Kultursender ARTE ist Partner des 33. Africa Festivals. Nachdem das ARTE-Filmprogramm in den letzten beiden Jahren ausfiel, freuen wir uns umso mehr, endlich wieder im ARTE Filmprogramm auf dem Festivalgelände besondere ARTE-Filme zu afrikanischer Kultur und Musik zeigen zu können. Der Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf Filmen über starke Frauen aus Afrika. Zwei Filme aus dem großen Schwerpunkt „Generation Africa“ – ab Mitte Juni auf ARTE – werden als Preview gezeigt: Dokumentationen junger Regisseur*innen aus Afrika.

DONNERSTAG, 26. Mai

20:30 Senegal: Ladies’ Turn – Frauen an den Ball! Dokumentarfilm, ARTE France 2012, 52 Min.

21:30 Soul Ladies: Zwischen Afrika und Europa Dokumentarfilm, ARTE/HR 2018, 52 Min.

FREITAG, 27. Mai

Preview: Generation Africa

20:30 Die Trennung, Kamerun/Südafrika 2022, 22 Min.

21:00 Katanga Nation, Äthiopien/Südafrika 2022, 26 Min.

21:30 Fati’s Choice Dokumentarfilm, ARTE France 2021, 45 Min. 

SAMSTAG, 28. Mai

20:30 Auf den Spuren von Cesária Évora: Weltmusik von den Kapverden 

Dokumentarfilm, ARTE/ZDF 2019, 52 Min.

21:30 Wenn ich die Augen öffne Spielfilm, ARTE France 2015, 98 Min.

SONNTAG, 29. Mai

20:00 Girlhood – Frauen im Rap: Südafrika und Marokko 

Dokumentation, ARTE France 2021, 28 Min.

21:00 The Great Green Wall 

Dokumentarfilm, Großbritannien 2019, 90 Min. (englische Fassung) 

Dokumentarfilm von Hélène Harder, ARTE France 2012, 52 Min.

 

 

 

 

SENEGAL: LADIES‘ TURN – FRAUEN AN DEN BALL! 

Frauen gehören an den Herd, und Fußball ist Männersache. Mit diesem Vorurteil sehen sich Fußballerinnen im Senegal tagtäglich konfrontiert. Der senegalesische Verein „Ladies‘ Turn“ träumt davon, die Sportlerinnen von ihren improvisierten Bolzplätzen ins große Stadion in Dakar zu bringen. Die Dokumentation berichtet vom Frauenfußballturnier „Ladies‘ Turn“ und begleitet einige der Teams bei den Turniervorbereitungen.

Dokumentarfilm von Alexander C. Stenzel, ARTE/HR 2018, 52 Min.

 

 

SOUL LADIES: ZWISCHEN AFRIKA UND EUROPA

Drei starke Frauen, die mit ihrer Musik und ihrem Charisma bereits die Besucher*innen des Africa Festivals Wrzburg begeistert haben: Grammy Preistrgerin Anglique Kidjo, Y’akoto und Nneka. Alle drei pendeln zwischen den Welten und finden ihre Heimat in der Musik. Der Film portrtiert die Knstlerinnen und zeigt ihren Einsatz fr Toleranz, Freiheit und Menschenrechte.

Dokumentarfilm ARTE, Original mit deutschen Untertiteln

DIE TRENNUNG

Die Tatsache, dass Manuelas Eltern nach Italien gingen, als sie noch ein Kind war, hat sie tief getroffen. Mit elf Jahren versucht sie trotz Trauer und Abwesenheit mit Hilfe ihrer Lehrer und der restlichen Familie so gut es geht, in Kamerun aufzuwachsen und sich selbst aufzubauen.

KATANGA NATION - HAFEN DER HOFFNUNG 

Enkehone, ein naiver, aber ehrgeiziger Straßenverkäufer aus dem ländlichen Äthiopien, lebt in einem Schlafhotel in Katanga, dem brodelnden Viertel von Addis Abeba. Amele, die Besitzerin, wohnt selbst im Hotel. Enkehone wird Zeuge des chaotischen und harten, aber nicht minder faszinierenden Lebens der Hotelbewohner und des Stadtteils Katanga, der seine letzten Stunden erlebt, bevor er von den hektischen Bauten der Stadt verschlungen wird.

Dokumentarfilm von Fatimah Dadzie, ARTE France 2021, 45 Min., Original mit deutschen Untertiteln

 

 

 

 

 

FATI’S CHOICE 

Europa, das Paradies? Mit dieser Vorstellung und ohne Papiere kommt Fati über den beschwerlichen Seeweg nach Italien. Doch aus Sehnsucht nach ihren Kindern kehrt sie schon sechs Monate später nach Ghana zurück – ohne ihren Mann. Eine Entscheidung, die ihr Umfeld nicht nachvollziehen kann: „Was erzähle ich den Leuten?“, fragt ihre Schwester. Ein Film mit einer ungewöhnlichen Perspektive: über eine Frau, die ihren Weg zurück von Europa nach Afrika macht.

Dokumentarfilm von Jan Kerhart und Ulrich Stein, ARTE/ZDF 2019, 52 Min

 

 

 

 

AUF DEN SPUREN VON CESÁRIA VORA: WELTMUSIK VON DEN KAPVERDEN 

Musik ist Nationalgut auf den Kapverden, und ihre Nationalheldin ist Cesária Évora. Die 2011 verstorbene Sängerin galt als Königin der Morna – der populären Musikrichtung, die voller Emotionen die lange und schmerzhafte Geschichte der Sklaverei der Inselgruppe musikalisch übersetzt. Der Film folgt Évoras Spuren auf der afrikanischen Inselgruppe und verbindet die Musik mit dem Blick auf Land und Leute.

Spielfilm von Leyla Bouzid, ARTE France 2015, 98 Min., Original mit deutschen Untertiteln

 

 

WENN ICH DIE AUGEN ÖFFNE 

Die 18-jährige Farah singt in einer Rockband und trotzt den Wünschen ihrer Familie, Medizin zu studieren. Farah lebt ihre Leidenschaft für die Musik, bis zu dem Tag, an dem sie wegen ihrer kritischen Songtexte von der Polizei festgenommen wird. Ein mit Preisen geradezu überschütteter Debütfilm über Tunis kurz vor der arabischen Revolution: eine brisante Situation, in der die Energie und Kreativität der Jugend mit einem repressiven Staat kollidieren.

Dokumentation von Jean-François Tatin und Flora Desprats, ARTE France 2021, 28 Min

 

 

 

GIRLHOOD – FRAUEN IM RAP: SÜDAFRIKA UND MAROKKO

Eine ARTE-Serie über Musikerinnen, die die kreativen Möglichkeiten des Rap nutzen, um ihrer Identität Ausdruck zu verleihen. Darunter Dee Koala und Dope Saint Jude aus Südafrika sowie Krtas Nssa und Khtek aus Marokko. Sie rappen über ihr Alltagsleben, ihre Kämpfe und ihre Kultur. Girlhood beleuchtet ihre Werdegänge, geprägt von ihrem jeweiligen kulturellen, politischen, gesellschaftlichen und familiären Umfeld.

Great Green Wall

Dokumentarfilm von Jared P. Scott, Großbritannien 2019, 90 Min., englische Fassung

 

 

THE GREAT GREEN WALL

Die Auswirkungen des Klimawandels sind in der afrikanischen Sahelzone besonders dramatisch: Dürre, Hungersnöte und Migration. Die Bewohner*innen haben deshalb die Initiative ergriffen: Mit „The Great Green Wall“ soll quer durch den Kontinent ein tausende Kilometer langer Grünstreifen aus Bäumen entstehen. Das Roadmovie mit der malischen Aktivistin und Sängerin Inna Modja zeigt das Projekt ebenso wie die Hoffnungen und Ängste der Bewohner*innen – und ihre Leidenschaft für die Musik. 

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