Tribal

BAMBUSHALLE

Bambushalle | © Bugs Steffen

Auch zum 31. Internationalen Africa Festival wird es wieder eine Bambushalle geben, in der sich verschiedene Initiativen und Medien präsentieren werden. Der Verein „Mama Afrika“ setzt sich gegen die weibliche Genitalverstümmelung in Guinea ein. Die Initiative „Baobab Children Foundation“ möchte Kindern und Jugendlichen in Ghana die Chance auf Bildung ermöglichen. Der „Freundeskreis Ombili“ wird über sein Projekt mit den Buschmännern in Namibia informieren. Ebenfalls wird „Terres des femmes“, eine gemeinnützige Menschenrechtsorganisation, die von Gewalt betroffene Mädchen und Frauen unterstützt, und der Verein „Alpensolar Human e. V.“, der die Solartechnik in Afrika vorantreiben will, vertreten sein. Des Weiteren werden das afrikanische Printmagazin LoNam und die taz, die das Festival präsentieren, mit einem Infostand vor Ort sein. Die Informationsstände der Bambushalle sind täglich von 11:00 bis 18:00 Uhr gröffnet.

© Baobab

BAOBAB CHILDREN FOUNDATION

INFORMATIONSSTAND

 

ist eine ghanaische Nichtregierungsorganisation, die seit mehr als 15 Jahren ein Jugendausbildungszentrum zwischen Kissi und Kwahinkrom betreibt. In einer ländlich geprägten Gegend, wo Kinder oftmals keine Chance auf Bildung bekommen, sondern früh den Eltern oder Großeltern auf der Farm oder beim Verkauf der Erzeugnisse helfen müssen. Oft sind es rein finanzielle Gründe, die den Kindern und Jugendlichen einen Schulbesuch nicht möglich machen, denn es fehlt das Geld für die Schuluniform, für die Bücher und Hefte und oftmals ist auch der Weg zur nächsten Schule viel zu lang. Für diese Jugendlichen hat Edith de Vos vor 16 Jahren die Baobab Children Foundation ins Leben gerufen.

© Mama Afrika

MAMA AFRIKA E.V.

INFORMATIONSSTAND

 

Mama Afrika e. V. ist ein gemeinnützig anerkannter deutsch-afrikanischer Verein, welcher die afrikanische Kultur durch verschiedene Kulturprojekte in Deutschland bekannt machen möchte und somit seinen Beitrag zur Integration leistet. Hauptziel des Vereins ist der Kampf gegen die weibliche Genitalverstümmelung. In den letzten beiden Jahren war es dem Verein möglich den Kindergarten fertig zu stellen. Das nächste Ziel ist die Gründung einer Schule, wo in erster Linie die Kinder und auch weiterhin die Eltern über die Ursachen und Folgen der weiblichen Genitalverstümmelung aufgeklärt werden müssen.

© Ombili

OMBILI

INFORMATIONSSTAND

 

Eine der ältesten Volksgruppen der Menschheit, die SAN – auch Buschleute genannt – ist, ihrer Wurzeln und ihres natürlichen Lebensraumes beraubt, in größter Gefahr, ihre kulturelle und soziale Identität zu verlieren. Seit es Menschen in Afrika gibt, leben sie als Jäger und Sammler. Sie waren nie sesshaft aber immer friedfertig und so leichte Opfer von Vertreibung und Missachtung. Nur der behutsame Versuch, ihnen zu helfen, sich die Grundlagen eines sesshaften Lebens zu erschließen und ihre Kinder an Bildung heran zu führen, ermöglicht den SAN ihre Kultur und ihrer Tradition zu bewahren. Dieser Aufgabe widmet sich die OMBILI-Stiftung in der Nähe von Tsumeb.

© Sigrid Hempfling

ÄRZTE OHNE GRENZEN

INFORMATIONSSTAND

 

Médecins Sans Frontières wurde 1971 von einer Gruppe französischer Ärzte als eine private, regierungsunabhängige humanitäre Organisation gegründet. Sie machten sich zur Aufgabe, in Krisen- oder Konfliktgebieten unabhängig von religiösen, ethnischen oder politischen Interessen medizinische Nothilfe zu leisten. Um diese Unabhängigkeit zu bewahren, finanziert sich Ärzte ohne Grenzen überwiegend aus privaten Spenden. Für ihre Arbeit wurde die Organisation 1999 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Ärzte ohne Grenzen leistet weltweit in mehr als 70 Ländern medizinische Nothilfe. Die meisten der Hilfsprojekte sind derzeit in Afrika.

© Terre des femmes

TERRE DES FEMMES

INFORMATIONSSTAND

 

TERRE DES FEMMES ist eine gemeinnützige Menschenrechtsorganisation für Mädchen und Frauen. Die Schwerpunktthemen sind häusliche und sexualisierte Gewalt, Zwangsheirat und Ehrverbrechen, weibliche Genitalverstümmelung, Frauenhandel und Zwangsprostitution. In Afrika kooperiert TERRE DES FEMMES mit Frauenrechtsorganisationen in Mali, Burkina Faso und Sierra Leone und fördert ein Bildungsprojekt für Mädchen in Kamerun. Das Ziel von TERRE DES FEMMES ist eine lebenswerte Welt für alle Mädchen und Frauen – gleichberechtigt, selbstbestimmt und frei!

© Alpensolar Human e.V.

ALPENSOLAR HUMAN E.V

INFORMATIONSSTAND

 

Der Verein Alpensolar Human e. V. aus dem Allgäu möchte zukünftig die Solartechnik in Afrika vorantreiben, da noch sehr viele Dörfer dort ohne Strom leben. Im Frühjahr haben sie für 50 Dörfer in Togo Photovoltaikanlage-Systeme geliefert. Dabei können die jeweiligen Dorfbewohner an 24 USB-Ports ihre Powerbanks (USB-Minibatterie) aufladen um damit abends ihre Handys zu laden oder eine Leselampe betreiben. Mit einem System können an einem Tag ca. 100 Powerbanks aufgeladen werden. Für die Menschen bedeutet dies eine Bereicherung im Bereich Bildung, Kommunikation und Wohlbefinden. In einer Schule kann beispielsweise jeder Schüler mit einer Powerbank und einer Leselampe ausgestattet werden.

© Tiranke Diallo / Mama Afrika

S.OLIVER & AFRO PROJECT E. V.

Das internationale Mode- und Livestyle-Unternehmen s.Oliver wird auch in diesem Jahr das 31. Internationale Africa Festival finanziell unterstützen. In Kooperation mit dem gemeinnützigen Verein „Afro Project e. V.“ wird es Charity-Aktionen geben. Wie in den letzten Jahren können sich die Besucher an einer Foto- und Batikaktion beteiligen. Der Erlös kommt dem Verein „Mama Afrika“ zu Gute. Der Verein setzt sich dafür ein, dass die gefährliche Tradition der weiblichen Genitalverstümmelung beendet wird. An einem Stand in der Bambushalle können sich die Besucher über die gemeinnützige Arbeit von „Mama Afrika“ informieren.

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