Tribal

BAMBUSHALLE & UNIVERSITÄTSZELT

Achtung: Dies ist das Rahmenprogramm für 2018.
Für 2019 werden die Programmpunkte demnächst veröffentlicht.

BAMBUSHALLE

Bambushalle | © Bugs Steffen

Auch zum 30. Internationalen Africa Festival wird es wieder eine Bambushalle geben, in der sich verschiedene Initiativen und Medien präsentieren werden. Der Verein „Mama Afrika“ setzt sich gegen die weibliche Genitalverstümmelung ein. Die Initiative „EinDollarBrille e.V.“ möchte für alle eine unabhängige augenoptische Grundversorgung in den Entwicklungsländern. Auch Sona Jobarteh wird ihr Projekt aus Gambia „Amadu Bansang Jobarteh School of Music“ vorstellen. Ebenfalls wird der „Ombili-Freundeskreis“ und die „DAHW Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe e. V.“ vertreten sein. Des Weiteren werden das afrikanische Printmagazin LoNam und die taz, die das Festival präsentieren, mit einem Infostand vertreten sein.

Die Informationsstände der Bambushalle sind täglich von 11:00 bis 18:00 Uhr geöffnet.

© Jesco Denzel

THE AMADU BANSANG JOBARTEH SCHOOL OF MUSIC

INFORMATIONSSTAND

Die Amadu Bansang Jobarteh School of Music wurde von der bekannten Kora-Virtuosin Sona Jobarteh, eine Nachfahrin des berühmten Kora-Meisters Amadu Bansang Jobarteh, 2014 gegründet. Es ist die erste Schule Gambias, die sich auf die traditionelle Manding-Musik, eine von Westafrikas ältesten Musiktraditionen, spezialisiert hat. Neben der musikalischen Ausbildung beschäftigt sich die Schule auch mit wichtigen Themen wie Gesundheit, Ernährung und negative Traditionen wie z. B. Kinderhochzeit und weibliche Genitalverstümmelung. Die Stiftung Africa Festival unterstützt die Schule, indem sie für zwei Jahre das Gehalt der neun Lehrer bezahlt.

© EinDollarBrille

EINDOLLARBRILLE

INFORMATIONSSTAND

Millionen von Menschen leiden unter einer behebbaren Fehlsichtigkeit, können sich aber keine Brille leisten. Die Organisation EinDollarBrille hat die Lösung: eine leichte, stabile und kostengünstige Brille, die von lokalen Fachkräften auf einer einfachen Biegemaschine hergestellt wird. Das Ziel: eine kontinuierliche und unabhängige augenoptische Grundversorgung in Entwicklungsländern. In Afrika ist die Organisation in Äthiopien, Benin, Burkina Faso und Malawi aktiv.

© Mama Afrika

MAMA AFRIKA E.V.

INFORMATIONSSTAND

Mama Afrika e. V. ist ein gemeinnützig anerkannter deutsch-afrikanischer Verein. Hauptziel des Vereins ist der Kampf gegen die weibliche Genitalverstümmelung. Seitdem plötzlichen und unerwarteten Tod der Gründerin, Hadja Kitagbe Kaba, im Mai 2015, führen ihre Kinder, Tiranké Diallo, Souleymane Diallo und Aminata Diallo, die Herzensangelegenheit ihrer Mutter mit großem Engagement fort. In den letzten beiden Jahren war es dem Verein möglich, einen Kindergarten in Kankan (Guinea) fertig zu stellen. Das nächste Ziel ist die Gründung einer Schule, in der die Kinder und auch die Eltern über die Ursachen und Folgen der weiblichen Genitalverstümmelung aufgeklärt werden.

© DAHW/Andreas Müller, Missio

DEUTSCHE LEPRA- UND TUBERKULOSEHILFE E.V.

INFORMATIONSSTAND

Die nichtstaatliche Organisation „DAHW“, kümmert sich um armutsbedingte vernachlässigte Tropenerkrankungen und wird als Ausschnitt ihrer weltweiten Arbeit zeigen, was sie in afrikanischen Ländern alles bereits erreicht haben. Dabei werden sie unter anderem auf Tansania und deren dortiges Kooperationsprojekt mit der Missionsärztlichen Klinik zum Thema Schistosomiasis eingehen.

© s. Oliver

S.OLIVER & AFRO PROJECT E. V.

Das internationale Mode- und Livestyleunternehmen s.Oliver wird auch in diesem Jahr das 30. Internationale Africa Festival finanziell unterstützen. In Kooperation mit dem gemeinnützigen Verein „Afro Project e. V.“ wird es eine Charity Aktion geben. Wie in den letzten Jahren können sich die Besucher an einer Fotoaktion beteiligen. Der Erlös kommt dem Verein „Mama Afrika“ zu Gute. Der Verein setzt sich dafür ein, dass die gefährliche Tradition der weiblichen Genitalverstümmelung beendet wird. An einem Stand in der Bambushalle können sich die Besucher über die gemeinnützige Arbeit von „Mama Afrika“ informieren.

© Matthias Steinbach

ÄRZTE OHNE GRENZEN

Médecins Sans Frontières wurde 1971 von einer Gruppe französischer Ärzte als eine private, regierungsunabhängige humanitäre Organisation gegründet. Sie machten sich zur Aufgabe, in Krisen- oder Konfliktgebieten, unabhängig von religiösen, ethnischen oder politischen Interessen, medizinische Nothilfe zu leisten. Ärzte ohne Grenzen ist unabhängig, neutral und unparteiisch und arbeitet frei von bürokratischen Zwängen. Um diese Unabhängigkeit zu bewahren, finanziert sich Ärzte ohne Grenzen überwiegend aus privaten Spenden. Für ihre Arbeit wurde die Organisation 1999 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Ärzte ohne Grenzen leistet weltweit in mehr als 60 Ländern medizinische Nothilfe. Die meisten der Hilfsprojekte sind derzeit in Afrika.

UNIVERSITÄTSZELT

MIT/ÜBER AFRIKA: 30 JAHRE FORSCHUNG UND LEHRE DER UNIVERSITÄT WÜRZBURG

 

Fernerkundung in Westafrika | © Universität Würzburg

 

Im Jubiläumsjahr des Africa Festivals präsentiert das Forum Afrikazentrum im Universitätszelt eine spannende Ausstellung über die Afrika-bezogene Forschung, Lehre und Kooperationen der Universität Würzburg. 30 Jahre intensiver und breitgefächerter, wissenschaftlicher Auseinandersetzung mit Afrika und mit afrikanischen Partnern werden anschaulich vorgestellt. Im Fokus stehen die zoologischen Forschungen zur Artenvielfalt am Kilimandscharo (Tansania), die biologische Forschungsstation der Universität im Comoé-Nationalpark (Elfenbeinküste) und die Arbeit des Exzellenz-Stipendienprogramms BEBUC in der Demokratischen Republik Kongo. Zudem bietet die Ausstellung einen Einblick in das wissenschaftliche Engagement auf dem Gebiet der Naturstoffchemie sowie des Tropeninstituts der Missio-Klinik im Kampf gegen Infektionskrankheiten wie Malaria, Aids oder Bilharziose. In der geographischen Klimaforschung werden die Folgen des Klimawandels für die Bevölkerung in den westafrikanischen Staaten untersucht. Die Geisteswissenschaften beteiligen sich an der Afrika-bezogenen Forschung mit der Untersuchung folgender Fragen: Wie wird die Kolonialvergangenheit in der afrikanischen Literatur, Kunst und Musik verarbeitet? Mit einer Rückschau auf 30 Jahre Forschungsaktivitäten in Afrika und der Vorstellung aktueller Kooperationsprojekte werden diese und viele weitere Fragen im Universitätszelt auf vielfältige Weise beleuchtet.

Ansprechpartner:
Dr. Julien Bobineau, julien.bobineau@uni-wuerzburg.de, Tel. 0931 31-83826
Timo Lowinger M.A., timo.lowinger@uni-wuerzburg.de, Tel. 0931 31-83616

 

 

Die Forschungsstation im Comoé-Nationalpark (Elfenbeinküste) | © Erik Frank

Zwei Ärzte am Partnerinstitut der Uni Würzburg, dem Bugando Medical Center in Mwanza (Tansania) | © August Stich
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