Tribal

BAMBUSHALLE | UNIZELT | s. OLIVER

Bambushalle | © Bugs Steffen

 

Auch zum 32. Internationalen Africa Festival wird es wieder unsere Bambushalle geben, in der sich verschiedene Initiativen und Medien präsentieren werden. Der „Freundeskreis Ombili“ wird wieder über sein Projekt mit den Buschmännern in Namibia informieren. Außerdem wird „Abiola e. V.“, die die Stromversorgung in Afrika vorantreiben will, vertreten sein. Der gemeinnützige Verein „AGERTO“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, Jugendlichen aus sozial schwachen Verhältnissen eine hochwertige Berufsausbildung zu ermöglichen. Ebenfalls wird die Organisation „Ein Dollar Brille“ vertreten sein, sie möchten erreichen, dass es eine kontinuierliche und unabhängige augenoptische Grundversorgung in Entwicklungsländern gibt. Die Initiative „Baobab Children Foundation“ ist eine ghanaische NGO, die seit mehr als 15 Jahren ein Jugendausbildungszentrum zwischen Kissi und Kwahinkrom betreibt. Des Weiteren werden das afrikanische Printmagazin LoNam und die taz, die das Festival präsentieren, mit einem Infostand vor Ort sein. Die Informationsstände der Bambushalle sind täglich von 11-18 Uhr geöffnet.

© Baobab

BAOBAB CHILDREN FOUNDATION

INFORMATIONSSTAND

 

ist eine ghanaische NGO, die seit 19 Jahren ein Jugendausbildungszentrum in der Central Region zwischen Kissi und Kwahinkrom betreibt. Zum Ausbildungszentrum gehört: Die Baobab Schule für Handwerk und traditionelles Kunsthandwerk – eine inklusive Berufsschule für Jugendliche, die nie in der Schule waren, Schulabrecher/innen, Jugendliche mit körperlichen Handicaps, inzwischen aber auch Junior Highschool AbsoventInnen aus armen Verhältnissen. Die BAOBAB CULTURE TROUPE und das BAOBAB HOUSE in Cape Coast.

© Martin Aufmuth

EIN DOLLAR BRILLE

INFORMATIONSSTAND

 

Millionen von Menschen leiden unter einer behebbaren Fehlsichtigkeit, können sich aber keine Brille leisten. Die Organisation EinDollarBrille hat die Lösung: eine leichte, stabile und kostengünstige Brille, die von lokalen Fachkräften auf einer einfachen Biegemaschine hergestellt wird. Das Ziel: eine kontinuierliche und unabhängige augenoptische Grundversorgung in Entwicklungsländern. In Afrika ist die Organisation in Äthiopien, Benin, Burkina Faso und Malawi aktiv.

© Ombili

OMBILI

INFORMATIONSSTAND

 

Eine der ältesten Volksgruppen der Menschheit, die SAN – auch Buschleute genannt – ist, ihrer Wurzeln und ihres natürlichen Lebensraumes beraubt, in größter Gefahr, ihre kulturelle und soziale Identität zu verlieren. Seit es Menschen in Afrika gibt, leben sie als Jäger und Sammler. Sie waren nie sesshaft aber immer friedfertig und so leichte Opfer von Vertreibung und Missachtung. Nur der behutsame Versuch, ihnen zu helfen, sich die Grundlagen eines sesshaften Lebens zu erschließen und ihre Kinder an Bildung heran zu führen, ermöglicht den SAN ihre Kultur und ihrer Tradition zu bewahren. Dieser Aufgabe widmet sich die OMBILI-Stiftung in der Nähe von Tsumeb.

© Argerto

AGERTO E. V.

INFORMATIONSSTAND

 

AGERTO e.V. ist ein gemeinnütziger Verein. Er unterstützt und arbeitet mit der Nichtregierungsorganisation AGERTO für eine nachhaltige positive Entwicklung in Togo zusammen. Die Unterstützung besteht darin, neue und gebrauchte Werkzeuge, Nähmaschinen und ähnliches zu sammeln, die unentbehrlich für die Ausbildung der Jugendlichen in den Zentren der NGO AGERTO sind. Die Vision der NGO AGERTO in Togo ist, Jugendlichen aus sozial schwachen Verhältnissen eine hochwertige Berufsausbildung und eine verantwortungsvolle Erziehung zu ermöglichen.

© DKMS

DKMS

INFORMATIONSSTAND

 

Die DKMS ist eine internationale gemeinnützige Organisation, die sich dem Kampf gegen Blutkrebs verschrieben hat. Derzeit sind bereits über 9 Millionen Menschen bei der DKMS als potenzielle Stammzellspender registriert. Für viele Patienten ist die Stammzelltransplantation die einzige Überlebenschance, doch weltweit finden 40 Prozent der suchenden Patienten keinen passenden Spender. Das wollen wir ändern! Jeder gesunde Erwachsene zwischen 17 und 55 Jahren kann sich registrieren lassen, egal welcher Herkunft. Mit eurer Registrierung schenkt ihr allen Blutkrebspatienten das Wertvollste, was es gibt - die Hoffnung auf ein zweites Leben. Machst du mit?

© Abiola e.V.

ABIOLA E.V

INFORMATIONSSTAND

 

In Afrika leben noch sehr viele Dörfer ohne Strom. Abiola hat es sich zur Aufgabe gemacht ihnen zu helfen und spendet Solarsyteme für Hilfsstationen, Waisen- und Frauenhäuser, Ausbildungsstätten und Schulen in Afrika. Außerdem suchen sie Partner, die entsprechende Projekte kennen und benennen können. Zudem betreibt Abiola ein Spendenportal, bei dem hunderte von Familien und Hilfsprojekte vorgestellt werden. Hier besteht beispielsweise die Möglichkeit, für eine einmalige Spende von 35 € einer Familie in Afrika ein Familien-Solarsystem zu schenken.

© Universität

UNIZELT

 

Afrika im Fokus des Globalen Wandels

Klima- und Umweltwandel, Verlust an Biodiversität, Ressourcenknappheit, Globalisierung der Märkte, weltweit boomende Städte, demografischer Wandel, transnationale Migration – Facetten des Globalen Wandels, mit denen wir alle direkt oder indirekt konfrontiert sind. Doch was bedeutet Globaler Wandel konkret für und in Afrika? Mit dieser zentralen Frage beschäftigt sich dieses Jahr die wissenschaftliche Ausstellung der Universität und greift dabei auch auf eigene Forschungsarbeiten zurück. Denn obgleich die Facetten des Globalen Wandels bereits für sich selbst sprechen: Sie alle sind unweigerlich miteinander, den Menschen und den gesellschaftlichen Strukturen vor Ort verknüpft.

© Sigrid Hempfling

ÄRZTE OHNE GRENZEN

INFORMATIONSSTAND

 

Médecins Sans Frontières wurde 1971 von einer Gruppe französischer Ärzte als eine private, regierungsunabhängige humanitäre Organisation gegründet. Sie machten sich zur Aufgabe, in Krisen- oder Konfliktgebieten unabhängig von religiösen, ethnischen oder politischen Interessen medizinische Nothilfe zu leisten. Um diese Unabhängigkeit zu bewahren, finanziert sich Ärzte ohne Grenzen überwiegend aus privaten Spenden. Für ihre Arbeit wurde die Organisation 1999 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Ärzte ohne Grenzen leistet weltweit in mehr als 70 Ländern medizinische Nothilfe. Die meisten der Hilfsprojekte sind derzeit in Afrika.

© Tiranke Diallo / Mama Afrika

S.OLIVER & AFRO PROJECT E. V.

Das internationale Mode- und Livestyle-Unternehmen s.Oliver wird auch in diesem Jahr das 32. Internationale Africa Festival finanziell unterstützen. In Kooperation mit dem gemeinnützigen Verein „Afro Project e. V.“ wird es Charity-Aktionen geben. Wie in den letzten Jahren können sich die Besucher an einer Siebdruckaktion im Kinderbereich beteiligen. Der Erlös kommt dem Verein „Mama Afrika“ zu Gute. Der Verein setzt sich dafür ein, dass die gefährliche Tradition der weiblichen Genitalverstümmelung beendet wird.

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